NOW...DON'T STOP!


Samstag, 07.11.2015 ab 21:00h bis 04:00h
im WUK-Museum, Währingerstraße 59, A-1090 Wien


COME WITH ME TO "SEXESS" ("DE PLUS BELLE") & DEDICATE YOURSELF TO YOUR ARTISTIC, INTELLECTUAL AND EMOTIONAL WILL POWER TO ACT UP FOR LOVE, EROTISM AND FREE SEXUALITY AND FIGHT AIDS AND IGNORANCE!

Liebe, Sexualität und Beziehungen – wo stehen wir dazu heute gesellschaftlich in Wien? In einem gegenwärtigen und unmittelbar angewandten Kontext? Welche Stimmen finden sich dazu aus der kulturellen Szene? Welche Bedeutung hat Sex in der Kunst? Welche Gruppen können und welche kämpfen miteinander? LGBTIQ – was ist das? Wie sehen PartnerInnenschaften mit Migrationshintergrund aus? Welchen Stellenwert haben HIV und AIDS in diesem Zusammenhang? Wie gehen wir in Österreich aktuell mit dem Thema „Safe Sex“ um? Welche Gender-Rollen befördern eine bewusste Wahrnehmung der Situation? Welchen Stellenwert spielt dabei Migration? Wie lassen sich die High-Risk Gruppen der jungen, schwulen Männer zwischen 15 und 30 Jahren am besten erreichen? Wie sieht es mit dem Alter dabei generell aus? Welchen Stellenwert hat Porno? Gewalt? Politik?
Alles instrumentalisiert, oder was? Auch neue Formen des „sex-sells“ werden dabei ausgelotet.

Erotik ist schön! Lust ist gut! Und das Bewusstsein selbst bestimmen zu können, was läuft, macht Spaß! Wir brauchen konkrete Möglichkeiten des Austausches, um auch abseits eines institutionalisierten Kontextes soziale Hintergründe zu beleuchten. Zusammenarbeit und –leben von HIV+ und HIV- Menschen. Beziehungen im „Real Life“-Kontext: Hier und jetzt!

Sei herzlich eingeladen zu einem Abend der Extravaganz, der Flamboyance und des Spaßes an der Freude an einem besonderen Ort, der tief verwurzelt ist mit den Emanzipations-Bewegungen in Wien, den fantastisch-schönen Räumlichkeiten des WUK-Museum auf der Währinger Straße 59 in Wien-Alsergrund!

!Einlass ab 21:00h, Show-Beginn 22:30h und ab 24:00 bis 04:00h DJ Line-up!
Die ersten 100 bekommen Gratis-S.E.X.*
*Safe Education Xperience/Solange der Vorrat reicht
!!Dresscode: Your Wildest Fantasy (Event 18+)!!
!!!Free Entry/Pay What You Want
(-->THANXXX!)!!!

KünsterInnen-Cast (i.o.a.):

Christopher Independence (Organisator & Conferérencier)
Sirius & Darktunes (Vienna Resident DJs)
Chris Tina Schrei (Zerpuppen)
Susi Ramberger & Tommi Horwath
Amina Hassan (Assistenz)
Lou de Boudoir
LA GEORGETTA / NÄCHSTENLIEBE
Christian Frühwirth (Sound Engineering)
Eloise Duchenne "Reverb on the ship"
Chris Ego von der Band Broken Ego "All Over You"
Appearance & Performance by The Kiki House of ViVi
(Voguing Vienna). Vienna's Community for Voguing
and Ballroom Culture, Underground House Music Culture


Mit freundlicher Unterstützung von

WUK
www.wuk.at/event/id/18046

KULTUR im alser9.rund
www.kulturimneunten.at/view_site/site.php?lang=de&mid=112&archiv1=


Condomi
liebensmittel aller art
www.plusherz.at

Liebenswert
feminine LebensArt
Esterhazygasse 26, 1060 Wien,
www.liebenswert.at


PS: You still want to be part of a raving show that shows off everything? Then you are very welcome to design your own fresh and fierce piece of performance and contribute your work to a list of other creatives, who are willing to expand and contest the limits of social and sexual boundaries. Sounds interesting? Don't hesitate, don't shy away, just feel free to share your experience with an experienced audience. I give you the framework and the unique moment in space and time.

Place: WUK-Museum, Währinger Straße 59 in 1090 Vienna
Time: Saturday, 7th of November 2015, doors open at 9:00pm, show starts at 10:30pm

More at: --> "https://www.kulturjobs.net/kulturjob.php?jid=18277 "

Come on! Let your light shine and get in touch with this thing now!
You think that's kind of early? Well, I don't think so, because didn't you know:
"Time is fleeting!"



...AND THEN:

01122014

WE HAVE TO DO IT OURSELVES!!

Welt AIDS Tag Performance "Pink Voice"-Special / Kiss My Ass On Air / Christopher Independence at Radio Orange / "A Compilation of the Outrageous and the Outspoken" with the world premiere of Christopher Independence's interpretation of the song "Sag Mir Wo die Blumen Sind".

We really have to do it ourselves.



FIRST OF DECEMBER - WORLD AIDS AWARENESS DAY 2013

1983 - AIDS erschüttert die ganze Welt und es hatte uns - die Schwulenszene - hart getroffen, denn noch war nicht klar, wie viele geliebte Menschen an dieser Krankheit wirklich sterben werden würden. Ein Traum von Liebe und Sinnlichkeit war geplatzt. Hatten wir aber jemals wirklich geträumt? Oder waren wir nur mit offenen Augen weggetreten gewesen? Viele homosexuelle Männer äußerten sich nämlich schon damals sehr kritisch gegenüber dem Lifestyle der 1970er Jahre, den sie vor allem als ausbeuterisch und gewalttätig erlebten, sodass viele von ihnen in einen Zustand hemmungsloser Hedonie zu flüchten versuchten.

1993 - Endlich! Es ist klar, wie wir uns gegen das HI-Virus schützen können: Safe Sex betritt die Bühne wie ein Geschenk des Himmels oder wenn man so will des "Heaven". Wir konnten uns wieder sorglos miteinander vergnügen und unsere Gedanken und Gefühle unserer Liebe und unserer Sexualität widmen. Nach einem Jahrzehnt der Trauer, des Todes und der Tiefe war es erstmals wieder möglich zu feiern und das Leben zu genießen - einfach zu leben. Also, Leinen los…Sex und Liebe sind gut! Und dann die 3-er Kombi, somit brauchte auch keiner mehr zu sterben!

2003 - Nach Coming-Out TV-Shows, globalen Paraden und öffentlicher Wahrnehmung in bislang unbekanntem Ausmaß kann endlich ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung beginnen, aber auch das verlangt offenbar seinen Preis: Es geht auf Kosten des Undergrounds, denn dieser beginnt sich vollständig aufzulösen - wird er aber wirklich nicht mehr gebraucht? Als intellektuelles, sexuelles und emotionelles Experimentierfeld und als Schutz-Zone, um mit der Gesellschaft besser klar zu kommen? Das Phänomen "Bareback" beginnt sich parallel dazu zu etablieren. Die Kombinationstherapie bestimmt die Tagesordnung. Oh, Gott…wo sind sie also hin die schönen Träume?

2013 - Jeder ist für sich. Alle gegen alle? Individualität total oder sozialer Schwachsinn ohne Ende? Facebook, Twitter, Myspace und Co. haben irgendwie alle nichts Besonderes zu sagen. Bareback wird zum völlig unhinterfragten Porno-Genre, das noch dazu im Alphabet ganz weit vorne rangiert. Junge Schwule wachsen mit dem Selbstverständnis auf, dass doch das alles ganz normal sei. Mobbing und allgemeine Peinlichkeit dem Thema Sex gegenüber beweisen jedoch das Gegenteil. Und die älteren MSM halten zu all dem die Schnauze - wie schade - haben wir denn gar nichts gelernt?! HIV ist ebenso kein öffentliches Anliegen mehr. Gelingt es den HeuchlerInnen letztlich doch noch zu triumphieren? Und unsere so hart errungene Freiheit wieder in einen rechten Karton reinzupacken?!


FIRST OF DECEMBER - WORLD AIDS AWARENESS DAY 2012


„Barebacking Is Not the Answer to the Emotional and Ideational Problems of Our Days – Get Out There and Fight It – Act Up 2012!“

„We will not protect you … this time it's personal“
--> "www.actupny.org"

Das Wort AIDS gibt es heuer 2012 seit genau 30 Jahren. Das ist mehr als nur Anlass über die Kraft von Worten und deren Einsatz im Kampf gegen diese Krankheit nachzudenken und diese auch erneut für die HIV-Prävention zu nutzen.

„Act Up (Show Me How to Do it) – An Electronic Prayer“
composed and performed by Christopher Intensity

Act Up and Have Safe Sex!
--> "www.lovecondoms.org"

„Act-Up! (Show Me How to Do It)“ zeigt die für mich zentralen Aspekte einer geistes-/gegenwärtigen und einer ebenso zukunftsweisenden HIV-Prävention und einer dieser zugrundeliegenden Reflexion über die soziologischen Dimensionen in Bezug auf den Umgang mit dieser Epidemie auf. Wir werden nämlich nicht umhin können ein Statement dazu abzugeben und die Entwicklung weiter zu entwickeln.

Für heute bedeutet das uns selbst nach den Zielen und Inhalten unserer sozialen Interaktionen zu befragen und uns selbst darauf Antworten zu finden: Lebensweisen vielleicht, die miteinander schlussendlich in Beziehung stehen und nicht nur ständig gegeneinander konkurrieren, wären sehr wünschenswert! Denn aktuell sind wir extrem materiell, mit wenig Hoffnung auf Liebe und emotionelle Lockerheit. Wie konnte es so kommen? Tja, wir müssen uns (wieder einmal) darüber klar werden, dass es auch in unseren Händen, in unserer Verantwortung liegt. Mit und ohne HIV, negativ und positiv, jung, erwachsen und alt.

Wir werden tiefer in uns selbst nach Neuigkeiten dazu suchen müssen. Was wollen wir den jüngeren Generationen zum Thema Sex und Liebe mitgeben? Peinlich berührtes Schweigen, wie ehemals, sinnlichkeitslose Exzesse, fremdbestimmte, ausbeuterische Pornografie oder moralische Zeigefinger in Richtung Medizin und institutionalisierte Abschiebung? Es liegt an uns, an unsere Liebe zu glauben und unseren Sex selbstbestimmt zu leben. Well then, listen kid! Protestiere ruhig mal wieder auch innerhalb der Schwulenszene und lass Dir nicht alles gefallen, verdammt!!
Act Up 2012!

For love with love,

Christopher Intensity


PS: Sag's den Typen, dass Du es nicht ohne Gummi machst und schau zu, dass Du auch immer ein Kondom mit dabei hast! Es liegt an Dir, Du machst den Unterschied, wie es mit der Community weitergeht, Du bist der nächste Pionier!
Komm und feiere das mit uns am Sa, 01.12.2012 ab 21h im FLUC am Praterstern direkt vis-à-vis vom Riesenrad!


--> WELT-AIDS-TAG 2011

IGNORANCE = FEAR
SILENCE = DEATH


Jener bekannte und berühmte Slogan des amerikanischen Künstlers Keith Haring, welcher einer der ersten AIDS-Aktivisten war und selbst leider 1990 an den Folgen dieser Krankheit verstarb, hat trotz der heutigen Möglichkeiten der Antiretroviralen Kombinationstherapie immer noch nichts von seiner Bedeutung und von seiner Aussagekraft verloren. Wir sind diejenigen, die verantwortlich für unseren Umgang damit sind und auch dafür weiterhin gegen das Virus zu kämpfen.

Verfügbarer Schutz, lebendige Information und sexuelle Aufklärung sind die geeignetsten und unbestreitbarsten Mittel einen Aktionsplan wie diesen erfolgreich durchzusetzen und Tag für Tag aufs neue zu gestalten. WIR sind es, die einen effektiven Unterschied im Umgang mit HIV und AIDS machen können. Wir können ein Licht der Liebe, des gegenseitigen Respektes und der Erinnerung in unseren Herzen und denen unserer Familienangehörigen und Freunde entzünden und wir können dieses auch in die Herzen anderer Menschen tragen, welche dann keine so fremden mehr sein werden.

All das widerspiegelt auch der Gedanke des Fackelzuges, welcher alljährlich am 01. Dezember, dem Welt-AIDS-Tag in den verschiedensten Städten und Gemeinschaften auf der ganzen Welt abgehalten wird. Er gedenkt sichtbar derer, die an AIDS verstorben sind und er soll uns, den Lebenden, Mut machen unser Bewusstsein zu schärfen, dass es unseres materiellen, ideellen und emotionellen Einsatzes bedarf, um dieser Bedrohung, nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch unseres Miteinanders, Einhalt zu gebieten.


Für Fragen und Antworten kannst du dich natürlich direkt hier an Ort und Stelle an CIR wenden oder aber ebenso an den Verein PULSHIV, welcher den Welt-AIDS Tag Fackelzug in den letzten 10 Jahren maßgeblich organisierte; zusätzlich haben wir beide seit heuer die INITIATIVE FACKELZUG begründet, welche der Dringlichkeit des Anliegens neue Impluse geben will und die du jederzeit unter der Kontaktmailadresse: weltaidstag.fackelzug@gmx.at
erreichen kannst.

-->http://www.pulshiv.at


Love & Sex!

Christopher


Vocal Alarm. Make something special out of each day of your life!