--> rEgEnBoGeNbAlL 2014 -->

Let forgiveness lead you, when you are ought to forgive someone.
Come together and stay together!
Re-Unite.



--> Life Ball 2014

I - of course - will always remember your face and so it will always be a pleasure for me to think of you.
What funny things we have been going through, what funny things we went through...hilarious tragedy sometimes, comedy mostly and drama each and every time.
What quarrels we had? Not such bad ones, because in the end it was ever worth it, the split couldn't be fixed anyway.

But what do I mean by saying so? The real challenge, besides all the things that just happened daily, to me and my friends from the gay scene were those issues buried deep down inside of us by cultural exposure to threatening, discrimination and also passionate development. Don't shy away from asking yourself and others moral questions!
The ethic of it all - the love among friends and also lovers - is definitely worth it.

I myself couldn't keep these friendships from falling apart and these folks from getting out of my sight. Some of my pals went to foreign countries, others didn't call anymore, some passed with a smile and others simply and shockingly just died!

HIV and AIDS played a big role in all of that and it is a story of pain when thinking of it and though it is a story of social grace and of mutual understanding and will power, too. Virtues that also seem to be slipping away nowadays. Why is it?
Maybe some of us forgot about the hard way and some have yet never known it.
Protect yourself and your lover/s! Practice SAFE SEX!

Shame and scandal on those institutions and those industries, which gave up the message and just quitted the way of solidarity and sanity.

Don't be afraid of making friends and of keeping up with them!
Remind them of what they're really looking for to achieve in life, when they might be endangered to start forgetting about it.

1984-2014
Keep On Rocking and Rubber Up!



– LIFE BALL 2012 –


Twenty times of flamboyance, expression and looking forward to survive and live a good and meaningful life.


neunzehnterfünfterzweitausendzwölf

Give Your Fire Way to Surely Stay,
Give Your Loving Room to Fight the Doom,
Give Yourself A Place to Settle Down With Grace,
Give With Care And Show You're There!


(Believe me that I was thinking of you in Venice!)



TheStorySoFar ...


2011


"Where's the fun at, goddammit?"

Heute, Samstag, den 21.05.2011 findet im Wiener Rathaus der 19. „LifeBall“ statt; passend dazu nun an dieser Stelle meine aktuellen Gedanken:

Am vergangenen Mittwoch, den 18.05.2011 hatte ich Artur Singer zu Gast bei mir in der Radio Orange Sendung „Pink Voice“. Es war mir sehr wichtig ihn einzuladen und letztlich hat es ein Jahr gedauert bis wir das dann auch realisieren konnten. Angekündigt hatte ich ihn auf meinem Sendungs-Flyer als „… rosa(-lila) Aktivisten der ersten Stunde, „Heaven“-Begründer, DJ und Buchautor …“.

Im Film „Wiener Brut“ spielt er den Butler und Punk Bela, der zum Rädelsführer einer legendären filmischen Aufbereitung dessen wird, was damals in den 80ern in Wien abging und viel des heutigen Selbstbewusstseins oder zumindest einer demonstrierten Selbstverständlichkeit schwuler Männer erst ermöglicht hat. Von der Inaugurierung der „Rosa-Lila Villa“ und der „Spalowsky-Gasse“ kamen wir im Gespräch dann zum Aufbau und Beginn des „Heaven“ in der Wiener Kult-Anti-Disco „U4“ im Jahre 1989/1990. Nach seinen Erlebnissen und großartigen Eindrücken im Londoner „Heaven“ der damaligen Zeit gelang es ihm zusammen mit seiner Schwester und anderen maßgeblich Beteiligten diesen ersten, sowohl nach innen, als auch nach außen, offenen Schwulenclub zu etablieren!

Artur erfand meine Krabbelstube! Dafür bin ich ihm sehr, sehr dankbar. Ganz zu schweigen davon, dass ich ohne diesen Rahmen keine wöchentliche Bühne gehabt hätte. Nicht zu vergessen, wie sehr das „Heaven“ zur Sichtbarkeit LesBiSchwulerTransgenderIntersex Menschen und zu ungezählten Coming-Outs landauf, landab beigetragen hat; ohne diese Plattform neuer künstlerischer und musikalischer Medien, gelebter Selbstdarstellung und zwischenmenschlicher Begegnung wäre eine „Regenbogen-Parade“ 1996 niemals denkbar oder gar verwirklichbar gewesen. Nachdem dann auch schlussendlich der Begriff des „Clubbings“ geboren wurde, war eine Ära effektiv an ihrem Höhepunkt angelangt und damit offenbar auch schon wieder bereit für ihren Schwanengesang.

Ab 1996/‘97 wendete sich auch für Artur das Blatt, als sein bester Freund leider an den Folgen von AIDS verstarb; er verspürte durch all das keine Lust mehr auf Disco und begann daraufhin mehr und mehr auf die indonesische Insel Bali zu übersiedeln, wo er nach seinen vielfältigen Erfahrungen als „House"- und „Techno“-DJ nun als „Lounge"- und Chill-out“-Server arbeitete. Er selbst bezeichnete mir gegenüber diese Phase als ein Leben im Paradies.

2006 kam er dann trotzdem nach Wien zurück und veröffentlichte hier im Eigenverlag via BOD/Books On Demand auf der Basis vieler, auch schon früher geschriebener Manuskripte ein autobiographisches Werk mit dem Titel „23 posit(h)ive Jahre – Eine HIV-Story“. Eine Überschrift, für die es sicherlich Mut braucht, aber die auch Mut macht. Auf meine Frage hin, ob er bei diesem Vorhaben unterstützt wurde, konnte er nur lachen und meinte, dass es das gleiche sei wie mit der AIDS-Hilfe: „Gar nichts! An einer HIV-Story ist eben niemand wirklich interessiert.“

Schein und Sein klaffen auseinander, eine eben anlässlich des heute stattfindenden LifeBalls wichtige Erkenntnis und ein Statement, das für sich spricht. Artur Singer ist auch im Umgang mit seiner HIV-Infektion stets ein Vorreiter gewesen und er ist bis heute ebenso einer geblieben. Seine Ansichten dem Thema gegenüber sind durchwegs kontrovers, sie sind aber vermutlich kaum grundlos so und nicht anders entstanden und wurden möglicherweise eben aufgrund dieser äußerst ungewöhnlichen Mischung argumentativer Kritik auch von einschlägigen Verlagen mit Misstrauen beäugt und daraufhin nicht publiziert.

Ein Puzzlestein, der schlicht nicht ins Bild passen will. Auch in Zeiten hemmungslosesten Meinungspluralismus auf durchwegs dümmsten Niveau geschieht auf einer als kommerziell getarnten Basis nach wie vor eine ideelle Zensur: Subversivität muss als solche eindeutig identifizierbar sein und muss zumindest Kohle bringen. Ansichten müssen clean sein und political correct, was deren unmittelbares Erscheinungsbild anbelangt, die doch sehr oft anzutreffende, nur einen Hauch breit tiefer liegende stete Verblödung der Massen stört in diesem Zusammenhang wie es aussieht jedoch niemanden!

Die Fragen, die sich nach wie vor bzw. erneut stellen, sind trotz Kombinationstherapie nicht weniger geworden: Wie kann das Thema „Safe-Sex“ gegenwärtig gut und sinnvoll transportiert werden? Wie viel Schutz brauchen wir? Wie viel Selbstbestimmung darf wirklich gelebt werden? Sind wir mittlerweile trotzdem wieder mehr Opfer einer Krankheit oder der Pharmaindustrie, oder einer erneut oder immer noch sehr indifferenten Gesellschaft geworden, die mehr an der Party der Schwulen Interesse hat, als an deren konkretem Über-Leben?

Wird im alljährlichen Charity-Aufgebot darüberhinaus etwa den Betroffenen, aber auch denjenigen Leuten, die sich tagtäglich mit dieser Thematik auseinandersetzen, mittels einer neuerdings globalen Spendenkeule der Mund verboten? Nach dem Motto: Klappe halten und brav sein, damit es auch für dich anschließend Geld gibt? Findet hier der Versuch statt grassierenden Sozialabbau mittels einer perfiden Stillhaltetaktik zu kompensieren oder gar unterschwellig zu rechtfertigen?

Rückblickend auf die Sendung waren für mich sowohl eine starke Sehnsucht vonseiten Arturs spürbar als auch eine stille Melancholie nach dem Spaß vergangener Tage und einem spontanen Engagement für Kreativität und Tatkraft, das verloren gegangen zu sein scheint. Es handelt sich dabei vielleicht um einen seltsamen Schmerz, der durch seine Energie und seine Aufmerksamkeit, die er uns allen abverlangt jedoch auch belebend wirken kann, was gerade in unserer aktuellen Lage aus latenter, sozialer Hoffnungs- und geistiger Orientierungslosigkeit, politischem Rechtsruck, aber auch beständig neuem und auf seine Art unumkehrbarem Lebenswillen, wie ich finde, eklatant wichtig ist und es wohl auch noch ein Weile bleiben wird.


Artur Singer "23 Posit(h)ive Jahre – Eine HIV-Story"



PS:

http://www.annielennoxsing.com



2010


Du bist stets präsent,
egal, ob ich mir eine Federboa umschwinge,
mir die Wimpern tusche,
Lippenstift auflege
oder den Geschirrspüler ausräume.
Egal, ob ich die Welt von unten
oder von oben betrachte.
Was bleibt sind die gemeinsam verlebten Stunden,
du und dein Mut, der meinem nicht unähnlich ist,
wenn ich der Gedankenlosigkeit dieser Welt
die Fraglosigkeit meiner Existenz entgegne.
Du bist das Gespenst der Fragmente der Vorstellunskraft.
Meine Freude, meine Hoffnungslosigkeit.
Meine Freunde, meine Toten.
Du bist das, was ewig bleibt.
Die Liebe.

Was aber kann ich angesichts einer solchen Erkenntnis
jetzt noch dazu tun?

All das bisherige, alles Geistesgegenwärtige
Und: keine Angst vor der Zukunft haben.
Weiter träumen, weiter lebendig bleiben,
meine Pläne weiter umsetzen.
Auftreten, aufzeigen.

Für mich und für die Erinnerung an dich
Für das Leben.



2009


"?"

The 'Life Ball' is today one of the largest charity events, that are taking place worldwide each year. Thus it has radically changed. Once upon a time - in the early Nineties - this happening found its very own meaning within the beginning awareness of the AIDS-crisis among gay-men and it deeply touched the hearts of the queer scene and expressed the spirit of those days because of its upfront celebration of life and love and sexuality, aswell as it sincerely proclaimed free AND Safe Sex. We all have changed since then, the gay scene has, you and I have and the times themselves have at least litterally.

In fact I never thought that it would come to that. Infact I don´t get to know a lot of folks presently, who are actually willing to see this development, which has also become a new frontier and a new challenge in the meantime. But on the other side more and more I get confronted with a renaissance of a double-bind mentality, which is bringing out bigotry and sexual fears - again. But is really sexual behaviour the turning point that started the drama of AIDS? Is really internet-porn the root of moral decay? And can we really identify with a society that is simply falling to pieces, while it is pretending to do a social job? Who really feeds our beliefs about morals, society and sexual behaviour? Aren´t we still the ones who are responsible for our own behaviour in the first place?

Well, by recalling the beginning of the fight against AIDS especially personal courage and an also collective going against the grain for better reason made it all worth joining a big party. Of course a very sensual one - also. The clear concept of Safe Sex has made sex something natural and extraordinary, but in the same time something splendid, artificial, very individual and mutual.
It h e l p e d us to understand: Sex is a g o o d thing.

Nowadays we apparently have fallen from that. As a matter of fact even this may only be a part of the power of controversy that this topic seems still to hold for us throughout all times.
But actually I dont see anyone discussing the hot thing for real!
Again we are not talking about IT. We are again silenced. We are again ignoring what goes on. And I have to say that we are obviously full of fear - again. Only within different terms, and different meanings and in different times. Aren´t we?

What has really changed within the past 10-15 years?
How has gay sub/culture been dealing with HIV and AIDS ever since? And now?
How have our ideas of partnership and communion changed?
How have we modified our protest?
And for what kinds of reasons?
Do we still have to combat forms of false understanding and philistinism?
And if we have to how are we doing that?
Are we facing - as I said before - a rebirth of odd and retro-conservative, if not to say retro-fascist values and some other ungracious blows of such substance?
What have we already build up to deal with all that?
What are the benefits from our g a y liberation movement and from our successful fighting against repression and a truly rotten disease called AIDS?

The 'Life Ball', its message and its representation have definitely also changed. 10 years ago it would have never entiteled itself as an 'event'. The 'Lifeball' has become one of those global affairs, it has consolidated and turned into a firm and an agenda that is trying to integrate the various afflicted groups, it is nowadays not only speaking for gay men and their struggle with the HI-virus. Are gay men perhaps beginning to fall out of the international AIDS-scope? Maybe this event is more and more becoming a social dimension aiming beyond its very own status. This eventually reminds me of the gay scene and its longings for widest acceptance. But for what goals? For being a part of the status-quo? For an alliance with the common sense? And what can we figure out as a common sense today? Who wants it? Whatfor? Ask yourself about all that. Maybe this could be your real donation for today!


http://www.lifeball.org



... AND OTHER NEWS

UND AUS AKTUELLEM ANLASS DES DALAI LAMA BESUCHES IN WIEN 2012 ...

Tibet wurde vor ungefähr 50 Jahren durch das Chinesische Militär annektiert. Seit dieser Zeit nahmen Unfreiheit und Gewalt stetig zu. Nach den aktuellen Ereignissen eskalierte die Lage stärker als je zuvor.
Wenn du Zeit, Geld oder dein Engagement einbringen möchtest dann zögere nicht.
Hier findest du einige Kontaktadressen.

Tibet has been occupied by the Chinese government and its military forces about 50
years ago. Since then violence and arbitrary are constantly escalating. After the latest acts of sheer oppression from sides of the Chinese state against the Tibetan population it is necessary for us as the international public to wake up and support their freedom-movement wherever we can.
Please help!
Contact:

www.phayul.com
www.tibetnetwork.org
www.tibetinfo.net
www.avaaz.org/en/tibet_end_the_violence
www.actionnetwork.org
www.tibet.at

Organisation von Mahnwachen in Wien:
Fr.Lhamo (0699/10827702)/Fr.Dolkar (068110853193)/
Hr.Tsewang (0699/10732772)

Tibet Gemeinschaft Österreich Spendenkonto Nr. 52216 004 111
BLZ.: 12000 BA-CA

Allgemeine Informationen: www.tibet-restaurant.at

(Flyerdownload)/www.tibet.at/www.tibetcafe.at
Tel.: 0664/4156450

Nichts rechtfertigt den Menschenrechten zuwiderlaufende, brutale und grausame Unterdrückung! Danke für deine Hilfe, um gegen diese gewalttätigen und sinnlosen Kräfte angehen zu können!


"IT'S FREE!" (Dieser Artikel ist dazu gedacht kostenlos
und nach Belieben vervielfältigt zu werden!)