WHERE HAVE ALL THE FLOWERS GONE (Pete Seeger)
Sag mir wo die Blumen sind dt. Text: Max Colpet
(c) Sanga Music Inc


Marlene Dietrich hat dieses Lied weltweit bekannt gemacht und es ab 1962 immer wieder in das Bühnenrepertoire ihrer einzigartigen und sehr bewegenden Darstellungen eingebaut. Die Melodie und der englische Originaltext stammen von Pete Seeger, der 1955 basierend auf der Inspiration eines ukrainischen Volksliedes diese Zeilen zu Papier brachte. Er selbst erachtete später die deutsche Übersetzung Max Colpets sogar für noch stimmiger und ergreifender, besonders was die Antikriegsbotschaft, aber auch die musikalische Eindringlichkeit anbelangt.

Gerade diese Worte und die damit transportierte Bedeutung haben mich ebenfalls außerordentlich berührt. Wie steht es also heute um das Verhältnis einer omnipräsenten Elite zu machtgeilen Medieninhabern und einem Publikum, welches sich von Szenen der Zerstörung und des Krieges allabendlich unterhalten und berauschen lässt und sich dabei ohnmächtig einer fantasierten Größe der eigenen Person hingibt, während die maßgeblichen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entscheidungen über unsere Köpfe, um nicht zu sagen, über unsere Leichen, hinweg getroffen werden?

Ich habe trotz, oder gerade wegen des von mir dazu angelegten, völlig neuen musikalischen Gewandes den Gedanken des Protest-, des Antikriegs-, wie auch den eines Klageliedes auf meine Art erneut deutlich unterstreichen wollen.

Also ...?

  

WHERE HAVE ALL THE FLOWERS GONE (Pete Seeger)
Sag mir wo die Blumen sind dt. Text: Max Colpet
(c) Sanga Music Inc


Marlene Dietrich hat dieses Lied weltweit bekannt gemacht und es ab 1962 immer wieder in das Bühnenrepertoire ihrer einzigartigen und sehr bewegenden Darstellungen eingebaut. Die Melodie und der englische Originaltext stammen von Pete Seeger, der 1955 basierend auf der Inspiration eines ukrainischen Volksliedes diese Zeilen zu Papier brachte. Er selbst erachtete später die deutsche Übersetzung Max Colpets sogar für noch stimmiger und ergreifender, besonders was die Antikriegsbotschaft, aber auch die musikalische Eindringlichkeit anbelangt.

Gerade diese Worte und die damit transportierte Bedeutung haben mich ebenfalls außerordentlich berührt. Wie steht es also heute um das Verhältnis einer omnipräsenten Elite zu machtgeilen Medieninhabern und einem Publikum, welches sich von Szenen der Zerstörung und des Krieges allabendlich unterhalten und berauschen lässt und sich dabei ohnmächtig einer fantasierten Größe der eigenen Person hingibt, während die maßgeblichen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entscheidungen über unsere Köpfe, um nicht zu sagen, über unsere Leichen, hinweg getroffen werden?

Ich habe trotz, oder gerade wegen des von mir dazu angelegten, völlig neuen musikalischen Gewandes den Gedanken des Protest-, des Antikriegs-, wie auch den eines Klageliedes auf meine Art erneut deutlich unterstreichen wollen.

Also ...?