"Desire (High on Hope) – Can't Stop the Dream" beschreibt ein stets wiederkehrendes Thema meiner Stücke: Nichts vergeht, alles verändert sich. Hierbei fällt auch die leichte, wenn gleich dennoch schlüssige Soundstruktur auf, die den geneigten Zuhörer wie die fantastischen Bilder wunderschöner Träume, oder die oftmals furchteinflößenden Geister erschreckender Albträume heimsuchen und entzücken will. Der Beat gemahnt dabei an Rhythmus und Abfolge. Heiter und gleichzeitig in intensiver Zwiesprache begegnen sich die exotisch vibrierenden, elektronischen Klänge.

Ich spiele mit Erinnerungen und mit Fiktionen gewoben aus den Selbst-Darstellungen einer lokalen wie auch einer weltumspannenden Schwulenszene und exponiere die Zeit, in der ich mich/wir uns gegenwärtig wiederfinde/n als eine Frage nach ihren Bedingungen und wer diese schlussendlich vorgibt.